Bildungsabend: Palaver über Leistung

Was heißt es eigentlich, etwas zu leisten? Ist Leistung nur an unsere Produktivität und damit an wirtschaftliches Wachstum gekoppelt, oder wollen wir sie weiter interpretieren? Dieser Frage sind wir bei unserem ersten Bildungsabend des Sommersemesters nachgegangen.

Unser Bildungswart wünschte sich für den Abend ausdrücklich kein „Richtig" oder „Falsch". Es ging nicht darum, am Ende recht zu haben, sondern darum, miteinander statt gegeneinander zu sprechen – daher auch der Titel „Palaver über Leistung".

Ausgangspunkt war die Meritokratie: der Gedanke, dass Leistung darüber entscheidet, was jemand erreicht. Doch wie bewertet man die unbezahlte Care-Arbeit einer Mutter? Schnell bestand Konsens, dass sich die Bewertung von Leistung in unserer Gesellschaft nicht ohne Weiteres als fair ansehen lässt. Gesammelt wurden mögliche Kriterien wie Exklusivität, gesellschaftlicher Nutzen, Effektivität, Moral, persönliche Überwindung und die individuelle Lebenssituation.

Anschließend übertrugen wir das Thema auf unsere Aktivenzeit auf dem Haus: Manche Ämter fallen leichter, andere schwerer – und nicht jeder hat gleich viel Zeit zur Verfügung.

Bildungsabend: Palaver über Leistung
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